Das AI Grid-Community-Meetup am DFKI-Stand brachte rund 15 AI Grid-Mitglieder, Alumni und Mentor:innen sowie interessierte Gäste aus der IJCAI-Community zusammen. Mehrere Mitglieder luden außerdem Kommiliton:innen und Kolleg:innen ein. So lernten weitere Menschen AI Grid kennen und kamen direkt mit der Community ins Gespräch.
Raum für Austausch und neue Verbindungen
Die Community-Mitglieder stellten ihre fachlichen Hintergründe vor und teilten zentrale Erkenntnisse aus der Konferenz. Die Gäste waren eingeladen, sich an den Gesprächen zu beteiligen, Erfahrungen auszutauschen und mehr über die Menschen und Möglichkeiten bei AI Grid zu erfahren. Das informelle Format erleichterte den Austausch über verschiedene Forschungsfelder, Karrierephasen und Institutionen hinweg.
Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender des AI Grid-Präsidiums, betonte die Bedeutung der IJCAI als eine der traditionsreichsteninternationalen Konferenzreihen und Vereinigungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Er ermutigte Nachwuchsforschende, sich auch bei der nächsten IJCAI-Konferenz 2027 in Amsterdam mit eigenen Beiträgen einzubringen.
Das Meetup bot zudem Gelegenheit zum Austausch mit Vertreter:innen der Zuse Schools, von DeepL und Franka Robotics. Die Gespräche zeigten, welchen Wert es hat, die AI Grid-Community an Orten zusammenzubringen, an denen Forschung, Industrie und zukünftige Kooperationen aufeinandertreffen.
Mitglieder präsentieren ihre Forschung
AI Grid-Mitglieder trugen in verschiedenen Formaten zum Programm der IJCAI 2026 bei:
- Tim Hallyburton präsentierte auf dem ETHICAIA-Workshop den Beitrag „Talking as a Drug: Administering LLM Conversations for Medical Treatment in Elder Care“. Co-Autorin ist die AI Grid-Mentorin Rosae Martín Peña, die mit CAIMed verbunden und Guest Researcher am DFKI ist.
- Rebecca Westhäußer präsentierte „Personalizing Long-Term Interactions with LLM-Based Agents“ beim Doctoral Consortium.
- Muskaan Chopra wirkte an einer Special Session zu KI und Gesundheit während der Hauptkonferenz am Mittwoch mit.
- Jiayi Wang präsentierte beim SCaLA-Workshop Forschungsergebnisse, die in Zusammenarbeit mit dem DFKI entstanden sind.
Das gemeinsame Paper von Tim und Rosae zeigt konkret, wie aus Begegnungen innerhalb des Netzwerks weiterer Austausch und Zusammenarbeit entstehen können.. Die beiden lernten sich bei einer AI Grid-Mentoring-Veranstaltung kennen und setzten ihren Austausch anschließend fort. Als Tim erfuhr, dass der IJCAI-Workshop noch Einreichungen annahm, sprach er Rosae aufgrund ihres gemeinsamen Interesses an ethischen Fragestellungen auf eine Zusammenarbeit an. Aus diesem Gespräch entstand eine Forschungskooperation und ein gemeinsames Paper, das bei der IJCAI 2026 präsentiert wurde.
Community durch Verbindungen stärken
Die Tage in Bremen zeigten, dass eine Konferenz für junge KI-Forschende mehr sein kann als eine Reihe von Vorträgen und Präsentationen. Im Mittelpunkt standen neue Kontakte, Gespräche über Forschung, Begegnungen mit Mentor:innen, die Sichtbarkeit der eigenen Arbeit und erste Ideen für weitere Zusammenarbeit. Genau diese Verbindung aus Forschung, Austausch und neuen Möglichkeiten macht die AI Grid-Community aus.
Teilnahme ermöglichen
AI Grid unterstützte neun Mitglieder mit Konferenztickets und Reisekosten. Mindestens sieben weitere AI Grid-Mitglieder und -Alumni nahmen ebenfalls an der Konferenz und den Community-Aktivitäten in Bremen teil. Diese Unterstützung ermöglichte es Mitgliedern, an einem wichtigen internationalen Forschungsort teilzunehmen, ihre Arbeit vorzustellen und die AI Grid-Community zu repräsentieren.
Siavash Ghiasvand, AI Grid-Mentor, und Miriam Louise Carnot, AI Grid-Mitglied, vertraten AI Grid am ScaDS.AI Dresden/Leipzig-Stand und während des Meetups. Unser Dank gilt außerdem dem DFKI und seinem Team vor Ort, darunter Swantje Schmidt und Andrea Fink, die die Präsenz von AI Grid am DFKI-Stand ermöglicht haben.

