KI-Innovationen aus dem AI Grid Netzwerk
Als Teil der Startup Germany Delegation präsentierte AI Grid auf dem deutschen Gemeinschaftsstand, wie junge KI-Forschende den Weg von exzellenter Forschung zu unternehmerischer Innovation und gesellschaftlicher Wirkung gestalten.
Im Mittelpunkt standen drei Startup-Projekte aus dem AI Grid Netzwerk:
- machinemade von Samim und Tamim Multaheb,
- SmartCart von Milan Ferus-Comelo und Lilly Höschele
- Delcaux Labs von Fadel Mamar Seydou und Nandakrishnan Rajeev.
Über vier Tage hinweg stellten sie ihre Lösungen einem internationalen Publikum aus Wirtschaft, Forschung und Politik vor und nutzten die Messe, um wertvolle Kontakte zu potenziellen Partnern, Investor:innen und anderen Innovator:innenzu knüpfen.
Deutsch-französische Zusammenarbeit als Innovationsmotor
Ein besonderes Highlight war die Eröffnung des deutschen Pavillons im Rahmen von Germany @ VivaTech 2026. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit für Europas Innovationskraft, technologische Souveränität und die verantwortungsvolle Entwicklung von KI.
Auf der Bühne diskutierten Prof. Dr. Catherine Pelachaud, AI Grid Botschafterin für Frankreich, Laure Poirson Projektleiterin von AI Grid, und Samim Multaheb, AI Grid-Mitglied und Gründer von machinemade, darüber, welche Rahmenbedingungen junge KI-Talente benötigen, um ihr Potenzial zu entfalten. Zu den zentralen Themen gehörten mehr internationale Mobilität, flexiblere Übergänge zwischen Wissenschaft, Industrie und Unternehmertum sowie stärkere Verbindungen zwischen Forschung, Wirtschaft und Netzwerken, die Talente mit Mentor:innen, Gleichgesinnten und konkreten Chancen zusammenbringen.
AI Grid im Austausch mit Politik und Forschung
Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Besuch von Dorothee Bär, Bundesministerin für Bildung und Forschung, am AI Grid-Stand. Gemeinsam mit Stefan Jazdzejewski, Geschäftsführer der Talentik GmbH und Mitglied des AI Grid-Vorstands, stellte Laure Poirson, Projektleiterin von AI Grid, die Aktivitäten des Netzwerks vor und erläuterte, wie AI Grid junge KI-Forschende durch nationale und europäische Kooperationen unterstützt.
Gemeinsam mit dem französischen Forschungsminister Philippe Baptiste betonte Dorothee Bär zudem die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit für die Stärkung der europäischen Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit.
Ein weiteres wichtiges Signal für die Zukunft europäischer KI war die Ankündigung eines neuen deutsch-französischen KI-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Inria. Für AI Grid hat diese Initiative besondere Bedeutung, da das Netzwerk enge Verbindungen zum DFKI pflegt und den Austausch mit Inria im Rahmen der Franco-German AI Summer School in Paris weiter vertiefen wird.
Netzwerke schaffen Chancen
eben den politischen Impulsen und technologischen Innovationen zeigte die VivaTech auch, wie entscheidend Eigeninitiative für den beruflichen Erfolg ist. Viele der wertvollsten Begegnungen entstanden durch aktive Gespräche, spontane Kontakte und den Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen des KI-Ökosystems. Die AI Grid-Mitglieder nutzten diese Möglichkeiten intensiv und gewannen dadurch neue Perspektiven auf Forschung, Unternehmertum und internationale Karrierewege.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass Innovation nicht nur durch technologische Exzellenz entsteht, sondern auch durch Netzwerke und Communities, die Menschen miteinander verbinden. Wer aktiv auf andere zugeht, Fragen stellt und Kontakte knüpft, schafft die Grundlage für neue Kooperationen, Karrieremöglichkeiten und Ideen.




