AI Grid Science & Innovation Tour: MedTech und KI-Sicherheit in London und Oxford

Vom 16. bis 18. Oktober 2024 reisten Mitglieder von AI Grid nach London und Oxford, um die KI-Forschung im Vereinigten Königreich aus nächster Nähe zu erleben. Im Fokus standen MedTech und KI-Sicherheit.

Die Science & Innovation Tour (SIT) bot spannende Einblicke in wegweisende Projekte, praktische Anwendungen und die Chance, sich mit Expert:innen und Institutionen zu vernetzen.

Tag 1: In Londons Innovationsszene eintauchen

Der Auftakt der Tour fand in London statt. Beim Besuch der London Initiative for Safe AI (LISA) diskutierten die Teilnehmer:innen über die gesellschaftlichen Folgen von KI. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf Verantwortung und Ethik. Jannis Becktepe fasste zusammen: „Es war beeindruckend zu sehen, wie Menschen aus verschiedenen Bereichen an sicherer KI arbeiten. Das hat mir neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufgezeigt.“

Später ging es zu den I-X Innovation Labs am Imperial College London. Dort präsentierten Demos neue Lösungen aus den Bereichen Robotik, IoT und digitale Chemie. Highlights waren:

  • KI-Sicherheit: Prof. Alessandra Russo und Dr. Eleonora Giunchiglia beleuchteten, wie man die Zuverlässigkeit von KI-Systemen sicherstellt.
  • AIchemy: Prof. Sophia Yaliraki und Chris Mellor zeigten, wie KI chemische Forschung beschleunigen kann.
  • MedTechOne: Immanuel Sebastine stellte Projekte vor, die Bioingenieurwissenschaften und KI kombinieren.

Den Abschluss des Tages bildete das AI SuperConnector-Event, das den Austausch zwischen Forscher:innen förderte.

Tag 2: Gesundheitsforschung in Oxford erleben

Am zweiten Tag ging es ins Big Data Institute (BDI) in Oxford, wo der Einsatz von KI im Gesundheitswesen im Mittelpunkt stand. Von klinischem maschinellem Lernen über Epidemiologie bis zur Bildanalyse wurden vielfältige Forschungsansätze vorgestellt. Renate Ernst war beeindruckt: „Hier wird KI genutzt, um reale Probleme zu lösen – das macht die Arbeit so praxisnah und relevant.“

Zu den präsentierten Highlights gehörten:

  • Prof. David Cliftons Forschung im Bereich klinisches maschinelles Lernen.
  • Anwendungen von KI in der medizinischen Bildgebung und Epidemiologie.

Auch AI Grid-Mitglieder präsentierten ihre Projekte:

  • Nadine Schlicker: Vertrauenswürdigkeit von KI im medizinischen Kontext.
  • Friedrich Philipp Carrle: Harmonisierung von EEG-Daten für die Depressionsdiagnostik.
  • Thomas Jochmann: Physics-informed Deep Learning für neue Kontraste in der MRT-Bildgebung.

Verbindungen schaffen und Perspektiven erweitern

Die Tour bot fachliche Einblicke, die Gelegenheit, mit führenden Expert:innen ins Gespräch zu kommen und internationale Kooperationen zu stärken. Dr. Jack Thoms, Vorstandsmitglied von AI Grid, betonte: „Die Spitzenforschung des Vereinigten Königreichs zeigt, wie wertvoll internationale Partnerschaften für die Weiterentwicklung von KI sind.“ Prof. Grigoris Antoniou, AI Grid-Botschafter in Großbritannien, ergänzte: „Großbritannien hat die Entwicklung von KI von Anfang an entscheidend mitgeprägt.“

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